Die Samba gehört zu den traditionellen "Lateinamerikanischen Tänzen".
Dieser Tanz soll die Philosophie des Carneval in Rio - "Just
meet someone and have fun" darstellen..
Die Samba hatte ihren Ursprung in Afrika. Sie waren die Reigen- und Folkloretänze
der versklavten Bantuneger in Südamerika. Im 18. Jhdt. lößten
sich die Kreistänze zu Paartanz auf. Mit der Aufhebung der Sklaverei
1888 entstanden eine Vielzahl von Sambavariationen, die die Fröhlichkeit
und Heiterkeit bei Festivitäten aber auch etwas Melanchlie, die an
die Sklaverei erinneren soll, darstellt. Seine Zentren waren Rio de Janero
und Sao Paulo und er gewann an Beliebtheit bei allen Bevölkerungsschichten.
Der Höhepunkt im Jahr ist immer noch die Karnevalszeit. 1914 sah man
die ersten Vorläufer des Sambas in Europa und 1924 tauchte er vereinzelt
im Tunierprogramm auf..
Die Samba konnte sich aber wegen ihren fremdländischen und ungewohnten
Bewegungen nit etablieren. Es dauerte noch bis 1949 bis er sich auch hier,
in einer vereinfachten Form, durchgesetzt hat.Karakteristisch für
den Tanz sind seine lebhaften Schritte, Rollen, und vor allem die Vor-
und Rückwärtsbewegungen des Beckens. Dies macht es auch einen
Europäer schwierig, Samba zu lernen, da die dem Südamerikaner
angeborenen Bewegungen nicht einfach sind. Heute erlebt die Sambamusik
eine Renaissance in der Popmusik.
Taktart: |
Tempo: |
| 2/4Takt | 50 - 58Takte/Minute,
Turniertempo: 50 Takte/Minute |
| 1 | punktierte 1/8 | seit |
| u | 1/16 | Pause, kein Schritt, nur Hüftbewegung |
| 2 | 1/4 | Schritt |
LateinTanzhaltung
Die Schritte werden mit dem Ballen flach aufgesetzt, leicht auswärts
gedrehte Fußspitzen